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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

FPK

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Ponyhof: Herr Strache, sprechen wir doch über ihre neueste Plakatserie. Sie wollen also Kommissionspräsident der Europäischen Union werden?

Strache: Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen, wenn es mir notwendig erscheint!

Ponyhof: Auf einem der Plakate ist ein etwas unglücklich aufgenommenes schwarz/weiß-Foto vom Amtsinhaber abgebildet, daneben ein farbenfroher HC-Strache als große Lichtgestalt. Dazu der Text: „Strache statt Barollo“.

Strache: Das dürfen Sie durchaus als Kampfansage verstehen. Ich sage Ihnen eines, Herr Klugscheisser, die Bürger haben diese abgehobenen Bürokraten satt. Die brauchen nicht glauben, Baroso wäre eine gmahte Wiesn. Da hat man die Rechung ohne den Bürger gemacht.

Poyhof: Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?

Strache: Wenn die EU der demokratische Verein ist, der sie immer vorgibt zu sein, einer, der den Willen der Bürger respektiert und umsetzt, dann ist auch ein Kommissionspräsident Strache durchaus nicht unwahrscheinlich. Ich sage Ihnen aber ganz offen: Da darf man sich keine Illusionen machen.

Ponyhof: Wir vom Ponyhof haben mit zahlreichen europäischen Spitzenpolitiker geredet, um Ihre Chancen aus zu loten. Frau Merkel sagte „Kein Kommentar!“, Herr Brown „Who the fuck is Strache?!?“ und Herr Berlusconi versprach sofort, seine Lieblingsnutte ins Rennen zu schicken, nur um Sie zu verhindern. Anschließend brach er in schallendes Gelächter aus, und meinte, das wäre gar nicht nötig, denn gegen Sie könne er sogar selbst Präsident werden.

Strache: Als ich sagte, ich werde Wiener Bürgermeister, hat das zuerst auch niemand ernst genommen.

Ponyhof: …

Strache: An den Reaktionen merkt man ganz deutlich, dass es langsam ungemütlich wird für die in Brüssel. Die Sesselkleber fürchten um ihre Posten. Logisch, sonst haben die ja nichts anständiges gelernt. Man darf auch die Lobbyisten nicht vergessen, und die Freimaurer, so wie die jüdische Hochfinanz, die allesamt massiv gegen mich und meine Person agieren. Aber ich fühle mich vom Wähler beauftragt, für das Volk zu kämpfen, und deshalb lasse ich mich auch bestimmt nicht unterkriegen.

Ponyof: Auch die Österreichischen Medien reagieren eher belustigt auf Ihre Karrierepläne…

Strache: Aber das sind wir doch gewohnt. Der Verrat an den österreichischen Interessen und die Hetze gegen FPÖ-Politiker haben ja Tradition in unserem Land.

Ponyhof: Was werden Sie als Kommissionspräsident anders machen?

Strache: Zuerst einmal wird ausgemistet in der Kommission. Die brauchen nicht glauben, dass Sie da weiter auf unsere Kosten Gurken krümmen dürfen. Die sollen raus gehen zu den Bürgern, damit sie sehen, was die wahren Probleme der Leute sind.

Selbstverständlich muss auch dieser unsägliche, zentralistische, die Todesstrafe über die Hintertür einführende, über die Köpfe der Bürger hinweg auspaktierte, antidemokratische Nationalstaatenentrechtungsvertrag von Lissabon in der Versenkung verschwinden. Und es ist das Gebot der Stunde, die Beitritte von Israel und Kongo zu verhindern!

Ponyhof: Kongo?

Strache: Kein Scherz! Ein 15-jähriger Blogger aus dem Kongo hat neulich geschrieben, dass eine Mitgliedschaft seines Landes in der EU einige Vorteile bringen würde. Da kann ich nur sagen: Wehret den Anfängen!

Überhaupt sollten wir in aller Gelassenheit die bisherige Osterweiterung durchdenken, und zumindest Schengen wieder aufheben. Es geht ja nicht an, dass Einbrecherbanden aus dem Osten unser Hab und Gut stehlen während die anderen Ausländer unsere Arbeitsplätze wegnehmen. Motto der Kommission Strache wird sein: „Österreich zuerst!“. Wir waren schon viel zu lange die Deppen und Melkkühe der Union. Auch die Abschaffung des Teuros muss diskutiert werden, da darf es keine Tabus oder Redeverbote geben, so wie es derzeit leider der Fall ist.

Ponyhof: Zum Abschluss noch ein Kommentar zur Innenpolitik?

Strache: Da zeigt sich wieder einmal, wer die einzig wählbare Partei im Land ist. Die Onkelkoalition ist wieder mal nur mit sich selbst beschäftigt, und die (sic!) BZÖ schickt ihre Heulsuse aus, um lächerliche Vershwörungstheorien über Haiders Tod zu verbreiten. Und was machen die Grünen? Die haben nun mit einer jungen, feschen Gehörlosen endlich Ersatz für die Rollstuhlfahrerin gefunden, die der ach so aufgeschlossenen Lifestylepartei wohl nicht hübsch genug war. Hauptsache eine Quotenmiderheit sitzt im Parlament, aber der Bürger stößt mit seinen Anliegen auf taube Ohren!

Ponyhof: Vielen Dank, dass Sie sich für ein kleines, unabhängiges Medium Zeit genommen haben.

Strache: Ich bin eben ein Poltiker, der mit allen redet. Einfach ehrlich, einfach Diskostrache!

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(Fiktion! Die Chronologie der beiden weltpolitischen Großereignisse wurde ein wenig angepasst….)

Adrian sitzt vor seinem Chai-Latte und überfliegt den Standard. Schwer beeindruckt von den Protestbewegungen im Iran zündet er sich eine Manitou an, und wird von einem Fremden nach der Uhrzeit gefragt. Also nimmt er sein Iphone 3g vom tisch, und multitoucht hurtig über den Screen. Immer noch beschert ihm die genial-intuitive Bedienung des Kulthandies ein angenehmes Kribbeln in der Hose. Nur noch den Bildausschnitt mit 2 Fingern vergrößern, um dann zielgerichteter das gratis Uhrzeitprogramm anwählen zu können. „Schon gesehen, danke.“ sagt der Fremde, und deutet auf Adrians Armbanduhr. So geht’s wohl auch, anspruchsloses Gesindel. Also muss Adrian die großartigen Animationen der virtuellen Analoguhr alleine genießen.

Wenn er schon mal das Iphone in der Hand hält könnte Adrian doch gleich seine Emails lesen, facebooken und twittern. Was er dabei erfahren muss, raubt ihm den Atem. Dürfen die das etwa? „Schlimmer als Hitler!“, spricht er versehentlich laut aus und wird seltsam angeschaut. Egal, Adrian ist wütend – zurecht! Protestgruppe auf Facebook? Keine frage, beitreten und die Welt verbessern!

Die da oben glauben, sie können alles machen! Immer nur gegen das Volk! Reine Geschäftemacherei, denkt Adrian, der Werbedesigner in Rage, nicht mit uns! Hier geht es um Freiheit im öffenltichen Raum! Adrian war immer schon ein großer freund der Freiheit. Wieder denkt er an den Iran, an Tapferkeit, an Heldenblut.

„Schon vom Skandal gehört? Ja? Ärgstens, oder? Ausgerechnet im Emku soll man kein eigenes Bier trinken dürfen, im Emkuuu, ich pack es nicht, echt nicht. Ich meine, ich kann mir das Bier beim Wirten auch leisten, aber das Emku ist doch für alle da, genau das macht es ja aus, oder? Bist schon meiner Meinung!? Ja sicher gemma Demo, da haltma zamm! Bitte was haben die Securities? Die Leute angepöbelt, Schlagstöcke habens ghabt? Alter Schwede! Solche Prolos haben im Emku echt nix verloren, die sollen sich gefälligst beim Flex bewerben, wenns unbedingt Leuten deppat kommen wollen. Passt, wir bleiben in Kontakt, Tod dem Diktator! Äh, nichts….tschü!“ Das baut auf! Nach diesem Telefonat wird Adrian erst die Größe der entstehenden Protestbewegung bewusst. Wir sind viele und wir sind zornig!

Der Tag der großen Demo ist gekommen, Adrian wird langsam nervös. Che Guevara Kappe oder Solidarnosc T-Shirt? T-Shirt! Aber welcher Spruch wird sein Transparent schmücken? „Dosenbier für alle, sonst gibt’s Krawalle!“, oder doch lieber „One Solution – Revolution!“? „Wir geben euch das das MQ zurück – Stein für Stein!“ kann er sofort ausschließen, zu langatmig, zu wenig knackig, weiß der Fachmann. „Enziland in Bürgerhand!“ Nein, zu FPÖ-mäßig. Schließlich entscheidet er sich für „Knochen könnt ihr brechen, aber unseren Willen nicht!“ und kann zufrieden seine Wohnung verlassen.

Was für ein Erfolg! Tausende sind gekommen, alle trinken Dosenbier! Keinerlei Widerstand, die scheißen sich an, wir haben gewonnen! Adrian kann es kaum glauben, der Kampf hat sich gelohnt, die Demonstration wird zu einer einzigen riesigen Party. Mit Kampfgeist und Entschlossenheit kann man alles erreichen. Mögen unsere iranischen Brüder im Geiste Mut schöpfen aus unserem Erfolg, wir haben vorgezeigt, wie es gehen kann.

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Das BZÖ sucht einen Obmann, der Ponyhof hilft. Ich, Klugscheisser, habe Kandidaten gesucht, und stelle euch die aussichtsreichsten vor.

Ludwig Lichtlhuber aus Ischgl, DJ-Größe :

Geboren 1973:Hauptschule, Poly, Schlosserlehre
Sorgt seit er 16 ist an den Plattentellern für Stimmung. Als DJ Zickezackeheusummsumm ist er seit 1998 bekannt und seit Jahren aus der Ischgler Partyszene kaum mehr weg zu denken.

Qualifikationen zum BZÖ-Obmann:

  • lustiger als Dörfler
  • schöner als Petzner
  • Lieblingsarbe Orange
  • weiß, dass beim Saufen die Leut zammkommen


Mario Ario aus Linz, Mechaniker

Geboren 1978, abgebrochene AHS, Mechanikerlehre
Herr Ario besitzt seine eigene, auf das Tuning diverser Volkswägen spezialisierte Werkstatt, womit er sich eines seiner Hobbyist zum Beruf gemacht hat. Als große Nummer in der Linzer Skinheadszene könnte er im BZÖ als Brückenbauer zu den Wählern der Strachepartei auftreten.

Qualifikationen zum BZÖ-Obmann:

  • Unternehmergeist
  • stramme Ideologie
  • gute Kontakte
  • der Nachname

Reinhart Gaugg aus Wolfsberg, Politikpensionist

Geboren 1953, Volksschule, Hauptschule, Handelsschule
Herr Gaugg war Bankangestellter, Vizebürgermeister von Klagenfurt, Fastobmann der PVA und vieles mehr. Schon in seinen Jahren als Wunderkind hat er zahlreiche nationale Buchstabierwettbewerbe gewonnen, 1986 hat er Jörg Haider auf seinen Schultern zum Sieg getragen und seit er keinen Führerschein mehr hat, fährt er nicht mehr betrunken.

Qualifikationen zum BZÖ-Obmann:

  • politische Erfahrung
  • Kärtner
  • ähm…politische Erfahrung


Ignatz Pfau aus Wien, Bummelstudent

Geboren 1982, Volksschule, AHS,
Ignatz Studiert Publizistik im 16. Semester Publizistik, und wird irgendwann fertig.

Qualifikationen zum BZÖ-Obmann:

  • kann lesen und schreiben
  • spielt Heimatlieder auf der Quetschn
  • hat eine Seminararbeit über Jörg Haider verfasst.
  • der Vorname

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Einladungen an die Welt Januar 23, 2009 | Welche Zeichen senden Österreicher in die Außenwelt, die zu einem typisch >österreichischen< Leben einladen sollen? Versuchen wir typisch österreichische Dinge herauszuarbeiten… Ich geb dir 15 Sekunden Zeit für drei Dinge – ausgenommen modische und kulinarische Details. . . . . . . . . . . . . . . War das leicht? Wahrscheinlich nicht. Ich galub, wir sind globalisiert -als wärs ein soziologischer Begriff… Denn: Wie lange ist Österreich schon Teil des Westen? Seit wann gibts den? Wie schnell haben altbewährte Traditionen, Praktiken des Alltags, die in der Technik-Dienstleistungsgesellschaft keinem Zweck mehr dienen, an Bedeutung verloren? Fügt sich der moderne Mensch wie er sich in ein Auto setzt? Welche Bedeutung hat da das Ableben der Vorkriegsgeneration? Man könnte schon fast glauben, die Nachrichten überholen das Zeitgeschehen, den Kontext. Und wo ist die Kultur – oder welche ist das – , in der solche Dinge öffentlich diskutiert werden? Sie ist genau hier, lieber Leser, wenn du möchtest. Wir starten ab Sommer 2022 auf Vorschlag unseres Creative Teams den >Yes-,-we-can-Generaschän<-Workshop für 12 für 17 jährige, die neben dem Europäischen Computerführerschein auch was gescheites fürs Hirn bekommen. Midabei werden sein die zwei Einpeitscher Janak und Egoslav, zwei deutschnationale bis aufs Mark, und viele, viele Heimat-Videos, die Österreich den Jugendlichen unter die Haut treiben. Unser Camp – und dein Kind verteidigt den Hof! Ein >hipphipp! hurra!< auf Österreich!

(Frühanmelder bekommen 17% Rabatt. Das Angebot gilt bis 2019. Sollte Österreich bis dahin ein belächelter Begriff geworden sein, müssen wir leider davon absehen, das vorbezahlte Geld zurückzuerstatten.)

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Die Grünen wollen den abgewählten Voggenhuber für den EU-Wahlkampf gewinnen. Unser Pony hat das Gespräch zwischen Voggenhuber, Glawischnig, Lunacek und Pilz belauscht.

Pilz: Geh hannes, sei nicht anbissn. So ist eben die Politik. Jetzt hilf uns halt, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Lunacek: Wieso aus dem Dreck?
Pilz: Weil du verlieren wirst.
Voggenhuber: Meinst du den Karren, mit dem über mich drübergefahren wurde?
Glawischnig: Also bitte, die Ulrike ist eine erfahrene, kompetente….
Pilz: Nur weil des neue Mäderlhaus an der Spitze Angst vor dir hat, heißt das nicht, dass wir deine Leistungen nicht zu würdigen…
Lunacek: Jetzt reichts aber!
Glawischnig: Du bist der sowieso der Nächste!
Pilz: Dass ich nicht lache! Wollts komplett in der Versenkung verschwinden?
Lunacek: Gib nicht so an. Jeder ist ersetzbar. Am besten von mir.
Glawischnig: Mir tuts ja leid, aber Hannes, du weißt selber ganz genau, dass du nicht teamfähig warst.
Voggenhuber: Und warum sollte ich ausgerechnet jetzt teamfähiger werden?
Glawischnig: Versteh doch endlich, wir müssen professioneller agieren, einheitlich auftreten, mit einer Stimme sprechen. Wegen deinen ständigen Zwischenrufen halten uns die leute für einen zerstrittenen Sauhaufen…
Voggenhuber: Jaja, Zugewinn im Nationalrat, tolle Umfragen, unglaubliche Werte bei Jungwählern, beste Voraussetzungen für Landtags- und Europawahlen, unangefochtene Themenführerschaft, zufriedene Basis….tut mir leid, ich habe völlig vergessen, welche Erfolge dein Kurs feiert.
Glawischnig: Dir wäre doch kein Stein aus der Korne gefallen, hättest du dich ein klein wenig angepasster verhalten, ein bisschen mehr Loyalität an den Tag…
Lunacek: (muss niesen)
Glawischnig: Zum Wohl!
Voggenhuber: Gesundheit!
Glawischnig: Seht ihr! Genau das meine ich! Genau das! Wir sagen A, und Mr. Europa vom Dienst glaubt wieder, er muss…
Lunacek: Ganz ruhig, Eva, das wird jetzt kindisch. Schau Hannes, du bist seit 95 in Strassburg, wirds nicht einmal Zeit für einen Generationswechsel? Für frischen Wind?
Voggenhuber: Richtig, Wahlergerfolge sind ja völlig überschätzt….
Pilz: Und überhaupt, Ulli, gegen dich wäre sogar der Sascha ein Generationswechsel!
Lunacek: Muss ich mir das bieten lassen?
Glawischnig: Aber die Lichtebberger am zweiten Platz, die ist doch eine unverbrauchte und trotzdem erfahrene Politikerin!
Voggenhuber: Ohne mich wirds aber kein zweites Mandat geben.
Pilz: Hilfst du uns nun im Wahlkampf oder nicht?
Voggenhuber: Was willst du, dass ich grüne Luftballons aufblase?
Glawischnig: Heiße Luft hättest ja genug zu bieten.
Voggenhuber: Könnts mich gern haben.

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Rede des Chefideologen vor 300000 begeisterten Anhängern am Parteitag der Liste Kinderlächeln anlässlich seiner Wahl zum neuen Parteivorsitzenden:

Die Zeiten haben sich geändert, liebe Freunde! Jede Krise bedeutet einen Wendepunkt, jede Niederlage eine Chance. Der heutige Tag, unser aller Leistung der letzten Wochen, die Wahl, die ihr getroffen habt, dass Vertrauen, das ihr mir schenkt – all das wird die Welt verändern, gemeinsam schreiben wir Geschichte. Ja, wir können!

Die Zyniker haben uns tot gesagt, niemals würden wir die Wahlniederlage verkraften, haben sie gesagt, viel zu desillusioniert würden wir sein, viel zu gespalten, um gemeinsam für ein großes Ziel einzutreten. Ihr aber habt geschafft, was uns niemand zugetraut hat. An diesem historischen Tag im November seid ihr gekommen, um den Wandel herbeizuführen, aus den Städten, aus den Dörfern, von nah und fern! Alte, Junge, Arme und Reiche, Arbeiter und Akademiker. Altgediente Sympathisanten und Mitglieder der Liste Kinderlächeln, sowie Tausende enttäuschte Freunde aus allen anderen etablierten Parteien – weil ihr ganz genau wisst, worum es geht, weil ihr euch der großen Aufgabe bewusst seid und die Verantwortung für unser Land, für Europa und für die ganze Welt nicht scheut. Heute zeigen wir denen, die uns gestern noch belächelt haben, wie viele wir sind, und ihr könnt euch sicher sein, das politische Establishment wird nervös, weil es den Aufbruch spürt, den wir verbreiten! Wir sind der Wandel, auf den wir gewartet haben!

Wir wissen, wir müssen den Kurs zu korrigieren, den unsere großartige Nation fataler Weise eingeschlagen hat. Düstere Demagogen beherrschen die Schlagzeilen, das Hetzen gegen Minderheiten gewinnt an Legitimation, die Europäische Integration wir kaum mehr geschätzt. Die einstigen Hoffnungsträger sind angepasster Teil der Wiener Politszene, die den Willen und den Mut zur Veränderung längst verloren haben, an den Startlöchern zum Regieren steht eine große Koalition der Wahlverlierer. Heute haben wir den ersten Schritt getan, den ersten großen Schritt eines langen, beschwerlichen Marsches an die Spitze dieser Republik. Wir treten an, um die mächtige Zeitung zu besiegen, die glaubt, dass ihr Geschreibsel und ihr Einfluss lauter sprechen als unsere Stimmen. Dieses Land gehört uns, und in fünf Jahren holen wir es uns zurück! Ja, wir können!

Wir sind gekommen, um die Politik zu überwinden, die ausschließlich auf Teilung beruht. Wir sind nicht einfach In- oder Ausländer, alt oder jung, Männer oder Frauen, verschiedene Religionen, Rote, Schwarze Grüne, Orange oder Blaue. Nicht einfach Wien, Vorarlberg oder Kärnten. Wir sind eine Nation in einem vereinten Kontinent mit gemeinsamen Problemen und Aufgaben. Wir sind hier, um zusammen zu führen, denn nur gemeinsam werden wir unser Land reparieren um die Welt zu heilen! Ja, wir können!

Viel wurde erreicht, um hier und heute dieses fulminante Wiedererstarken unserer Bewegung zu ermöglichen. Ich bedanke mich für euer eindeutiges Votum, räume aber ein: Nicht ich habe das alles geschafft, diese Mobilisierung, diesen Rückenwind – ihr ward das. Ich reite lediglich auf einer Welle des Wandels, die jeder im Land spüren kann, ein tief greifender Wunsch nach Veränderung verläuft quer durch die gesamte Bevölkerung, ihr könnt stolz auf euch sein, uns hält niemand mehr auf!

Den Kritikern zum trotz, denen, die meine Kompetenz und Erfahrung in Frage stellen, bin ich heute angetreten, um eure unendliche Energie zu bündeln, um euer Sprachrohr zu sein, und die Liste Kinderlächeln zum Erfolg zu führen. Großartiger als die 99,8%ige Zustimmung, die ich von euch erfahren durfte, sind die Hunderttausenden neuen Mitglieder, die sich an dieser Wahl beteiligt haben. Demütig, motiviert und glücklich nehme ich die Wahl zum Parteivorsitzenden an! Wenn wir weiterhin engagiert arbeiten, unseren Optimismus, unsere Hoffnung auf eine bessere Welt nicht verlieren, werden wir alles erreichen, wofür wir kämpfen – dass verspreche ich euch! Ja, wir können, ja, wir können, ja wir können!

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