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Am 14.11. 2008 fand ein Sonderparteitag der Liste Kinderlächeln zum Thema „Neustart nach der Niederlage“ statt. Die Ponyhocrew spricht von einem berauschenden Erfolg.

Der liebe Herr Chefideologe stellte sich dieses mal selbst der geamten Parteibasis zur Wahl zum Parteiobmann, und bekam 99.8% der 270000 abgegebenen Stimmen. Weitere Vorstandsmitglieder sind der Kernfragensachverständige, der Botschaftsreferent und der Klugscheisser.

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Gratuliere, Barack. Wir am Ponyhof sprechen uns ja mit Vornamen an. Nicht nur, aber auch der Höflichkeit halber – wir wollen einem so tollen neuen Präsidenten ja nicht elitäres Getue ankreiden. Aber eines will ich klarstellen: 

Obama hat die Früchte unserer Image-Kampagne geklaut.

Naja, ausgeborgt – man will ihm ja nichts unterstellen… Immerhin: Amerika hat sich einen neuen Präsidenten gekauft und dabei zu einem Fair Trade Produkt gegriffen. Barack wirkt staatsmännisch und kumpelhaft, will reden statt schießen, ist gut Freund mit Hollywood und Oprah, ist fesch, aber nicht gestylt, war Bürgerrechtler und kein Soldat, ist weiß und schwarz, glücklich verheiratet, lächelnde Kinder.

Wo sind Christoph und Lolo wenn wir sie brauchen? Und warum gratuliere ich Barack? Gratuliere, Amerika. Das hast du dir verdient – du darfst.

Hunderttausende dunkle Seelen warten auf ihren Messias. Es wird gestoßen und gedrängt – jeder will einen Blick ergattern, wenn er endlich da ist. Ihm die Hand zu schütteln, davon träumen sie alle. Verstorbene, die nichts mehr zu verlieren haben, alle Hoffnung gilt dem Neuen. Die Menge tobt wie in Extase – Er kommt!

Jörg Haider schreitet durch das große Tor in die Hölle, lächelt böse und winkt seinen Anhängern zu! Ja, hier fühlt er sich zu Hause! Dennoch weiß er genau, dass es kein Spaziergang wird, hier herrschen ganz andere Teufelskerle als in Wien, hier sind bereits Größere gescheitert. Ein gefährliches Pflaster und doch: eine prickelnde Herausforderung. Tief durchatmen, er ist Jörg Haider, das Original und er kann alles, denkt er und streckt die Faust nach oben, als wolle er sich mit dem Himmel anlegen. Der folgende Jubel beschert dem abgebrühten Jörg eine Gänsehaut vom feinsten.

„Liebe Freunde!“, spricht er, was für erbärmliche Ratten, denkt er. „Liebe Freunde, es ist ein Skandal!“ Tosender Applaus, ein Handzeichen des großen politischen Ausnahmetalentes, und die Ratten verstummen ehrfürchtig. Sie hängen an seinen Lippen, sie vertrauen ihm. In einer flammenden Rede werden Missstände angeprangert, Ungerechtigkeiten herausgestrichen, der Wert der einfachen Seele betont und die Elite beschimpft – mit Hass, Witz und Energie. Das Publikum gerät in Rage! Recht hat er, das haben sie sich nicht verdient, der sagt was Sache ist! Wenn Jörg in seiner Karriere etwas gelernt hat, dann dass es Feindbilder braucht. Nicht nur die da oben oder die lahmarschigen, machtlosen Höllenführer, die es sich lediglich selbst richten, es sind die anderen, die meinen sie können sich alles erlauben. „Worauf wartet ihr nocht? Lasst euch nicht verarschen, holt zurück, was euch gehört!“ Am großen Tor schüttelt Haider noch Hände, anderswo beginnen die Ausschreitungen. Die Eigendynamik wird ihm zu Gute kommen, die anderen werden sich rächen, der Hass wird sich steigern. Alles läuft nach Plan!

Sorgfältig erwählt der Meister seine engsten Vertrauten, ein heikles Unterfangen, denn keiner darf zu stark sein und jeder könnte zum Verräter werden. Nur der Weg über brutale Loyalitätsbeweise führt an die Seite Haiders. Jeder muss damit rechnen, bespitzelt und denunziert zu werden. Ein Klima der Angst, dass dem Messias die Sicherheit gibt, die er benötigt.

Es dauert nicht lange zur straffen Organisation einer schwindelerregend großen Anhängerschaft, und der wütende Mob wird vorerst zurück gepfiffen, als Signal an den Gegner, als Beweis der Macht. Jörg Haider hat sich etabliert, ist wesentlicher Faktor des harten, komplexen Herrschaftssystems der Hölle! Eines Tages, eines Tages wird dieser verfluchte Laden ihm gehören!

Im ORF-Report läuft eine Art Nachruf auf Exkanzler Schüssel. Euer lieber Herr Chefideologe trinkt ein Glas Wein, blickt nostalgisch auf die Wendejahre nach 2000, zerdrückt mit dem linken Auge eine Träne. Those where the days, prost!

Ein Land, ein Tabubruch, eine Gegenbewegung. Legitimation der Rechten, nationaler Schulterschluss, EU-Sanktionen. Wende der politischen Kultur, Entmachtung der Gewerkschaft, Widerstand. Oppositionslügner, Wendekanzler, Volksverräter, Haiders kleiner Mann und selbsternannter Drachentöter: Wolfgang Schüssel, der große Staatsmann, der das Land umpkrempelt, der neoliberalen Zeitgeist mit einem Gesellschaftsbild von vorgestern zu vereinen weiß, dass andere konservative Parteien Europas nur so blöd schauen!

Das linke Pack schimpft auf Schüssel („Wer hat uns verraten? Christdemokraten!“), eine neue Generation von Nationalisten verflucht die EU. Die Freiheitlichen kritisieren die von Schüssel zur „Internetgeneration“ degradierte Protestbewegung als undemokratisches Gesindel, diese wiederum demonstrieren zu Hunderttausenden am Heldenplatz! („Widerstand! Widerstand! Haider/Schüssel an die Wand!“) Kein Mensch weit und breit, den Politik kalt gelassen hat, jeder hatte seine Ansichten, überall wurde diskutiert und gestritten. Heute? Die Rechten kriegen 30% und völlig unabhängig, welche Koalition auch immer kommt: Den meisten ist es Wurscht!

Und so einfach war die Welt, so klar die Fronten, so eindeutig waren gut und böse zu unterscheiden. Heute findet man jemanden super, und muss feststellen, dass dieser jemand ÖVP gewählt hat. Zu allem Überdruss kommen Argumente, die nicht einmal der allerletzte Mist sind. Und die SPÖ auf der Oppositionsbank wirkte so viel sympathischer – der große Gegenpol zur verhassten Rechtsregierung. Die Grünen haben noch Hoffnungen geweckt. Ganz genau hat man gewusst, auf welcher Seite die coolen Typen stehn!

Und alles ging schließlich den Bach runter, niedergewalzt von einem skrupellosen Zerstörer, der auf den Namen „Normalisierung“ hört. Die Donnerstagsdemos gehen sang- und klanglos unter, die linke Jugend klammert sich an die Vergangenheit („Schwarz/Orange – Sozialabbau!“ reimt sich beim besten Willen nicht mehr), und letzten Endes will auch Wolfgang Schüssel nicht kapieren, wann seine Ära zu Ende ist.

So stehen sie heute vor einem Scherbenhaufen, die protestierende Jugend, die Schüssel-ÖVP, die SPÖ. Und niemand interessiert sich für irgendwas!

Um anschauliche Abbilder zu erzeugen, habe ich mich mit der regionalen Künstlerszene kurzgeschlossen. Wir vom Ponyhof können sehr gut mit denen, weil  Künstler unsere neue Form der Sensibilität von jeher fordern.

Herausgekommen ist dabei folgendes: die Worte der einzelnen Wahlprogramme, Manifeste, Volksschriften, … und wie sie auch heißen mögen wurden durchgezählt. Die 200 häufigsten Worter kommen in die Grafik, umso öfter sie genannt werden, umso größer sind sie dargestellt…

Die Inhalte vom Ponyhof:

Die Inhalte der SPÖ:

Die Inhalte der ÖVP:

Die Inhalte der FPÖ:

Die Inhalte der Grünen:

Die Inhalte des BZÖ:

Die Inhalte des Liberalen Forums:

Und schließlich die Inhalte des Fritz Dinkhauser:

So, lieber Wähler. Am Wahltag werden wir sehen, welche Stichworte uns Fesseln.

Wir glauben an eure Vernunft, wir glauben an unser Stichwort: das Kinderlächeln!

Ihr Ponyhof

 

 

 

Jetzt geht es wirklich um uns!

Rundherum tobt der Wahlkampf und will uns Sorgen einreden. TV-Duelle sind nur auf Zwietracht programmiert. Plakate versprechen uns die einzige Lösung für die Abwendung des kollektiven Untergangs. Programmatische Tarierung erfolgt in Abgrenzung zu anderen – ja, da kann man von allen sprechen… 
 
Aber: Welche wirklich wichtigen, inkontroversielle Fragen um unsere Zukunft kennst du? Was willst du bestimmt auch in der Zukunft nicht vermissen?
Die Lösung, die immer stimmt, ist so richtig.  Sehr Richtig, ein Kinderlächeln. Was löst den Knoten? Ein Kinderlächeln. Was wollen wir? Kinderlächeln!
 
Wir vom Ponyhof behaupten ja nicht immer richtig zu liegen, nein, das wär‘ vermessen. Aber eines wissen wir bestimmt: Wir scheissen uns letztendlich nur ums Kinderlächeln. Wenn du das so kindisch findest, überleg dir das nocheinmal. Wenn dich das Konzept Kinderlächeln noch nicht überzeugt hat, lies weiter.
 
Wahlkampf 08 – Themen in Neuem Licht von Liste 8 – ein Kinderlächeln!
 
Soziale Gerechtigkeit: wir leben sie bereits, und jeder kann einsteigen, wobei damit keine Form der finanziellen Umverteilung gemeint ist. Kinderlächeln beginnt an der Pforte zu unseren Heimen – seien es Wohmkomplexe im 12. oder bourgeoise Villen in Tulln. Eine Menschlichkeit voller Kind-Sein und Wärme, Offenheit und Gastfreundschaft, die Neues aller Art freudig aufnimmt. Spielende Kinder, die nicht (vor) Fremden Angst haben müssen – der Social Contract muss wieder erlebbar werden und hat nichts mit der Brieftasche zu tun.
Wirtschaftlich gehen wir es pragmatisch an. Eine Haushaltssanierung und Entlastung der unteren Einkommensschicht kann so falsch nicht sein; dass in dieser Phase der Erreichung des Ziels – um es einmal ganz „wirtschaftlich“  zu sagen – die Kaufkraft nicht sinken darf… ja, ein Scheideweg nun im Ponyhof. Wir haben keine Angst den zuzugeben!
Denn: Inwieweit sollte der Ponyhof das Kinderlächeln vom funktionierenden Kapitalismus abhängig sehen?
Delusconi pocht darauf, dass die „Marktwirtschaft die Dinge viel zu eng sieht. Auswege aus dem Marktdrama dieser Tage bietet Solidartät, die bekundet: „Ich schwöre.“. Und sie schwört auf Einheit im Glauben an diese Welt voller Kinderlächeln. Solidarisierung der Arbeiter und Bosse! Faire Bedingungen, freier Wettbewerb und eine starke Leitdevise! Lasst uns an eines denken: wir haben die charmanteste Form der Kritik, die herzerwärmenste Belehrung, das reinste Gewissen, und ja, auch die herzzerreissendste Waffe auf unserer Seite: das Kinderlächeln!“. Der Chefideologe äußert sich dazu folgendermaßen: „Blasphemie – die Macht geht von den Kindern aus! Wenn SIE es wollen. Nicht wir haben etwas – Sie haben etwas, das Kinderlächeln, und es ist nicht instrumentalisierbar oder gar kaufbar, d.h. wirtschaftliche Ziele verfolgen sie aus purer Leichtigkeit. Also ehrlich: wirtschaftliche Kennzahlen dürfen nicht Erfolgsbarometer für das bei uns schon so schiffsbrüchige Kinderlächeln sein!“
Glauben Sie uns in diesem Punkt einfach – wir machen das schon.
(Für die Überläufer von der BZÖ: Könntet ihr den neuen von den GRÜNEN zeigen, wie man das am besten angeht? DANKE, spitze!)
Nächste Frage: Was gedenken die Herren vom Ponyhof für eine funktionierende Infrastruktur zu tun?
Nummer eins: wir werden uns die Stadtgebiete ansehen. Jeder einzelne von euch wünscht sich seine Kinder im Hof Fußball spielen zu sehen; niemand möchte das Bild eines Kindes beim Toben in der Sandkiste aus seinem Gedächtnis streichen. Gebiete, in denen es keinen übermäßigen Zulieferer-Verkehr gibt, d.h. Wohngebiete, Siedlungen, Gegenden, mit anderen Verkehrsmöglichkeiten, etc. werden ausnahmslos in Fussgänger-Zonen umgewandelt werden, in denen Gruppen von aufsichtslosen Kindern durch die Gegend poltern können.  Zu- und Abfahrt ist erlaubt – neben Schildern und baulichen Winken mit dem Zaunpfahl, wird vor allem der runderneuerte Social Contract mit seiner schnörkellosen, freudigen Herangehensweise Verstöße in Grenzen halten. Es wird herrlich.
Zweitens: Schwerverkehr nur da, wo er nötig ist. Glokalisation ist unser Motto: „Vernetze die Welt, hilf deinem Bauern die Milch zu verkaufen.“ Wir werden Verkehrswege optimieren und ein Gleichtun der Wirtschaft mit hoher Standortsicherung belohnen. In Österreich werden wir ein Franchise-Angebot neuer Ausprägung erleben. Als konkretes Fallbeispiel: eine namhafte Fast-Food-Kette wird 20, 30, vielleicht sogar 40 Lizenzen für einen Standort vergeben, um die zunehmend vertikale und horizontale, regionale Produktion zu festigen. Untereinander organisierte, nach außen autarke Franchisenehmer, regionale Produzenten natürlicher, heimischer Nahrungsmittel für gesund lächelnde Kinder.
Das verkehrliche Restaufkommen nach dieser Optimierung kommt mit der vorhandenen Infrastruktur leicht aus. Und, ein bisserl Popolustimus, oder wie auch immer man das schreibt: Treibstoffpreise sind uns Guratz-eini-nochamal egal, außer ein Lignano-Abstecher mit der ganzen Familie steht auf der Kippe. Dann helfen wir mit Belohnungen für gute Urlaubsideen. 2010 verlosen wir ein Badeset für die ganze Familie.
Und welche Vision verfolgen wir für die Medien? Nun, wenn wir die Zeitung aufschlagen, werden wir in eine Welt der Zufriedenheit entführt. Gelöste Probleme da und dort, Engagement der Bürger schreibt Bände. Dann und Wann werden wir auch Unangenehmes lesen, verstörende Nachrichten von Krieg und Tod. Aber das ist das schöne an dieser Form des Zusammenhalts: er hat nichts mit Grenzen zu tun. Die regionale Festigung sozialer Bindungen bringt wie eine zunehmende neurale Durchsetzung in der Bevölkerung ihre besten Helden im Kampf gegen die Ungerechtigkeit hervor. Sie werden losziehen um Feinde des Kinderlächelns zu bekämpfen. Wir können in den Zeitungen ihren Kampf verfolgen, können sie anfeuern, Vorschläge liefern, Kritik äußern. Unser Vertrauen werden Sie haben, sobald das Vertrauen in uns selbst wieder erwachsen ist. Diese Helden sind die Politiker des 21. Jhdts. Jeder von uns kann ein Held sein. Jeder kann die Welt verbessern, und das werden wir auch – yes, we can! 
„Das freut Kinder!“- Die Schlagzeile von morgen!
Jetzt liegt es an auch an Dir!
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Stay tuned:  Wahlkampfkalender, Merchandise und official World-Verbesserungs-Poster!

Serwas im Ponyhof! Das Leben ist eine Hure, die Politik ein Hund, der ORF hat keine Ahnung. Um Elefant zu werden bedarf es nicht viel, lediglich der Gnade des früheren Parlamentseinzugs. Dafür gibts dann Präsenz im Fernsehen, dass die Hälfte genug wäre. So können uns die Dichandpartei, der unsympathische Molterer, der ergraute Grüne und der Paintballspezialist mit stinklangweiligen Duellen beglücken, und streiten schlussendlich noch im Quotenhit „Elefantenrunde“.

Was den Klugscheisser wirklich böse macht: Die seriöse, neue und einzig wahre Wahl-alternative „Liste Kinderlächeln“ wird vom radikal-parteiischen RotSchwarzGrünBlauOrange-Funk aufs übelste ausgegrenzt und mit den Losern namens Liste Fritz, Liberales Forum, KPÖ, Die Christen und Rettet Österreich in einen verdammten Topf geworfen, während der orangen Spaßpartei die volle Aufmerksamkeit zu Teil wird! Eine Ungeheuerlichkeit! (btw: Ameisenrunde: 21.09.08, 22:00, „im Zentrum“)

Aber ein Kinderlächeln lässt sich nicht unterkriegen, was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker. Wir werden weiterhin selbstbewusst wahlkämpfen, und werden die ungerechte 4%-Hürde meistern wie ein Sprungpony beim großen Sieg. Denn unsere Wähler wissen genau, die Liste Kinderlächeln ist die moderne Partei mit dem intelligenten, mutigen Programm, dass Österreich jetzt braucht! Unsere Wähler wissen auch ganz genau, dass KPÖ und LIF nicht den Funken einer Chance haben, dass man „die Christen“ nicht ernst nehmen muss, und dass „Rettet Österreich“-Fans besser mit der FPÖ bedient sind. Was unsere Wähler nicht wissen: Wofür steht eigentlich dieser kernige, wie heißt er nochmal, Dinkhuber?

Bei aller gerechtfertigten Sympathie für unsere eigene Partei, der Ponyhof ist kein Kinderlächeln-Anbetungsverein, sondern eine objektive Politikplattform. Deshalb haben wir alle Ameisen gebeten, uns in max. 2 Sätzen mitzuteilen, warum, wozu, weshalb:

BZÖ: „Weil er das Original ist, Kärtn is a Wauhnsinn, jetzt erst recht, nie wieder große Koalition, gegen Asylmissbrauch, Ortstafeln und Copyshops! Einfach ehrlich!“

KPÖ: „Weil wir die einzige soziale Linkspartei im Lande sind, die nicht dem neoliberalen Mainstream aufgesessen ist, die von einer anderen Gesellschaft träumt, voller Solidarität, Wohlstandverteilung und Zuckerwatte!“

Liberales Forum: „Wir machen vor allem den intellektuellen WählerInnen ein Angebot, jenen, die mit der primitiven, populistischen Parteienlandschaft unzufrieden sind, Leuten, für die Zivilcourage, Offenheit, Toleranz, soziales Gewissen und Eigenverantwortung keine Fremdworte sind, Leuten, die mich so gerne reden hören, wie ich selbst. Außderm geben wir den Leuten, die 1999 eine Wahl getroffen haben, welche die falsche war, eine Chance, die eine letzte ist, es wieder gut zu machen.“

Die Christen: „Werte, Leben, Zukunft – echte Christen wählen uns! Wer soll denn sonst noch ordentlich Schwule, Geschiedene und Abtreiberinnen beschimpfen und diskriminieren?“

Rettet Österreich: „Gegen den Ausverkauf von Neutralität, Souveränität, Identität, Trinkwasser und Berge! Für Staatsgrenzen, Selbstbestimmung und, ganz wichtig, den Schilling!“

Liste Fritz: „I woas des nit genau, mei Koutsch hot gmoant, i soll so oft wia geht, „Meynschn“, „sozial“, „Erneuerung“, „Gereychtichkeit“ und „fia die Meynschn“ und „bei die Meynschn“ sogn, wal i kling daunn sou woahnsinnig natürlich. Passt sou?“

Bis zum nächsten mal, dein Klugscheisser!